CRM-Beratung HubSpot für KMU: Was kostet es wirklich – und lohnt es sich?
- Cedric Orth
- vor 22 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Von Cedric Orth | OrthXBizAi
Intro
Ich werde oft gefragt: „Cedric, HubSpot klingt gut – aber was kostet das überhaupt?" Und meistens folgt direkt die zweite Frage: „Brauchen wir das wirklich, oder reicht auch Excel?"
Ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Aber nach zahlreichen Projekten mit kleinen und mittelständischen Unternehmen kann ich sagen – wer die richtige Version wählt und sauber aufsetzt, bekommt eines der mächtigsten Vertriebstools auf dem Markt. Oft für weniger Geld, als viele denken.
In diesem Beitrag zeige ich dir, was HubSpot wirklich kostet, welche Version für KMU sinnvoll ist – und wann es sich schlicht nicht lohnt.
Was HubSpot überhaupt ist (kurz erklärt)
HubSpot ist ein CRM-System – also eine Plattform, die Kundenkontakte, Vertriebsprozesse, E-Mails und Marketing an einem Ort bündelt. Statt Kontaktdaten in Excel, Angebote in Word und Kommunikation in verschiedenen E-Mail-Postfächern: alles in einem System, mit Überblick, Automatisierung und Auswertung.
Das klingt erstmal nach „brauchen wir nicht". Bis das Unternehmen wächst – und der Überblick verloren geht.
Was kostet HubSpot? Die ehrliche Übersicht
HubSpot hat eine kostenlose Version und mehrere bezahlte Stufen. Hier die relevantesten für KMU:
Kostenlos – ja, wirklich kostenlos
1000 Kontakte
Basis-CRM (Kontakte, Deals, Unternehmen)
E-Mail-Tracking
Einfache Pipelines
Für wen: Soloselbstständige und kleine Teams, die bisher gar kein CRM haben. Als Einstieg ideal.
Nachteil: Keine Automatisierungen, Hubspot Banner bei Mailings und eingeschränkte Funktionen
Starter – ab ca. 15–20 € pro Monat
bis zu 15 Millionen Kontakte ins CRM laden (In der Praxis nicht erreichbar)
E-Mail-Marketing (bis zu 1.000 Kontakte inklusive)
Formulare & Landing Pages
Entfernung des HubSpot-Brandings
Für wen: KMU, die professionell Kontakte verwalten und erste automatisierte Prozesse aufbauen wollen.
Mein Tipp: Für viele meiner Kunden ist das der Sweet Spot. Günstig, aber deutlich mächtiger als die kostenlose Version.
Professional – ab ca. 800–900 € pro Monat
Vollständige Marketing-Automatisierung
A/B-Tests, Lead Scoring
Social-Media-Integration
Umfangreiche Reportings
Für wen: Unternehmen mit aktivem Marketing-Team, die Lead-Nurturing skalieren wollen.
Hinweis: Das ist ein großer Sprung. Wer dieses Budget nicht sinnvoll mit Volumen füllt, sollte hier nicht einsteigen.
Die versteckten Kosten – worüber niemand spricht
HubSpot ist in der Basis oft günstiger als gedacht. Aber es gibt Kostenfallen:
1. Kontakt-Limits: Ab einer gewissen Anzahl an Kontakten steigen die Kosten. Wer unstrukturiert Kontakte importiert, zahlt schnell mehr als nötig.
2. Onboarding-Gebühr: Bei Professional und Enterprise verlangt HubSpot eine einmalige Onboarding-Gebühr (oft 500–3.000 €).
3. Schlechte Einrichtung: Das teuerste an HubSpot ist nicht das Tool – es sind die Stunden, die Unternehmen verschwenden, weil das System falsch aufgesetzt ist. Pipelines die nicht passen, Daten die nirgendwo landen, Automationen die nicht feuern.
Eine gute CRM-Beratung und Einrichtung ist hier Gold wert und verhindert aufwändige Nacharbeiten.
Wann lohnt sich HubSpot – und wann nicht?
Es lohnt sich, wenn...
du mehr als 50 aktive Kontakte/Leads verwaltest
Follow-ups regelmäßig vergessen werden
du nicht weißt, wo dein Umsatz gerade „hängt"
du E-Mails manuell schreibst, die immer gleich sind
du mehr als eine Person im Vertrieb hast
Es lohnt sich nicht, wenn...
du weniger als 20 Kontakte hast und alles überschaubar ist
du kein System pflegen willst (HubSpot ist kein Selbstläufer)
dein Prozess noch gar nicht definiert ist
CRM-Beratung bei meinen Kunden und ihr Feedback
Ein Kunde aus dem Dienstleistungssektor hat nach der HubSpot-Einführung seinen Follow-up-Prozess komplett automatisiert. Das Ergebnis: Kein Lead mehr vergessen, die Abschlussquote gestiegen – und das Team arbeitet heute mit weniger Aufwand als vorher.
Ein anderes Unternehmen – Bierenbacher Hof – erzielte durch die Kombination aus CRM-Strategie und digitaler Sichtbarkeit einen Mehrumsatz von 12 %.
Das sind keine Zauberzahlen. Das ist konsequentes Aufsetzen.
Fazit
HubSpot ist kein teures Enterprise-Tool, das nur Konzerne nutzen. In der richtigen Version, sauber eingerichtet, ist es eines der effektivsten Werkzeuge für KMU im deutschsprachigen Raum.
Die Frage ist nicht ob HubSpot – sondern welches HubSpot und wie.
Wenn du wissen willst, welche Version für dein Unternehmen sinnvoll ist und was eine saubere Einrichtung kostet: Buch dir ein kostenloses Erstgespräch.

Cedric Orth ist Gründer von OrthXBizAi und berät kleine und mittelständische Unternehmen in Hamburg und bundesweit zu HubSpot, CRM-Strategie und KI-Automatisierung.



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